Über uns

Die Umweltforschungsstation Schneefernerhaus

Umweltforschungsstation Schneefernerhaus

Das Schneefernerhaus ist seit 1999 auf 2650 m ü NN (unterhalb des Zugspitzgipfels) die höchstgelegene Umweltforschungsstation Deutschlands. Wissenschaftler vieler verschiedener Einrichtungen führen hier kontinuierliche Messungen durch oder arbeiten an Forschungsprojekten. Die UFS ist aber nicht nur eine Zentrum für Höhen- und Klimaforschung und Observatorium, sondern auch eine Kommunikations- und Tagungszentrum für Lehre, Bildung und Nachhaltigkeitsstrategien.

Neben 10 Konsortialpartnern, die dauerhaft Labore und Messflächen angemietet haben, besteht für jeden interessierten Wissenschaftler die Möglichkeit, sein Forschungsprojekt bei der UFS zu bewerben und nach erfolgreicher Prüfung durch das Science Team durchzuführen.

Vertreter der Konsortialpartner bilden den Konsortialrat der UFS: Er bestimmt über die großen forschungspolitischen Linien und Strategien im Sinne eines Aufsichtsrats. Vorsitzender des Konsortialrats ist MD Dr. Christian Barth vom Bayerischen Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz.

Seit 2007 ist die Betriebsgesellschaft UFS GmbH für die Station verantwortlich. Sie versteht sich als neutraler Servicepartner der Wissenschaft im Hinblick auf eine national wie international genutzte hochalpine Mess- und Experimentierplattform. Sie konzentriert sich dabei insbesondere auf das Gebäudemanagement als notwendigen Bestandteil eines reibungslosen wissenschaftlichen Betriebs (siehe Service). Es können Führungen gebucht und Seminare und Tagungen durchgeführt werden. Für Forschergruppen besteht außerdem die Möglichkeit zu übernachten.

Die Station ist über die Forschungsseilbahn vom Zugspitzplatt aus zu erreichen. Die Seilbahn wird von der BG UFS GmbH betrieben und sie kann bis zu acht Personen transportieren (siehe Anfahrt und Abreise).

Der Schneeferner

Ihren Namen verdankt die Forschungsstation übrigens dem nahegelegenen ‚Schneeferner‘, einem der letzten bayerischen Gletscher. Zu Beginn des 19. Jahrhunderts wurde das gesamte Platt zwischen Plattspitze und dem Gipfelmassiv noch vom Plattfachferner bedeckt, der bis auf 2400 m hinunterreichte.

Anfang des 20. Jahrhunderts zerfiel der zurückgehende Gletscher in den südlichen und den nördlichen Schneeferner. Heute bedecken die Gletscher im Zugspitzmassiv nur noch knappe 40 ha. Die Wissenschaftler gehen davon aus, dass sowohl der nördliche als auch der südliche Schneeferner bis in die 50-er Jahre dieses Jahrhunderts vollständig verschwunden sein werden. Lediglich dem im Schatten liegenden Höllentalferner rechnet man noch eine Überlebenschance bis in die 2. Hälfte des Jahrhunderts aus.

Der Lehrstuhl für Geographie und Landschaftsökologie der Ludwig-Maximilians-Universität München hat für die Bayerischen Gletscher eine extra Webseite mit viel Bild- und Informationsmaterial eingerichtet.
--> Bayerische Gletscher

Außerdem befasst sich das Projekt Eagle Wings – Protecting the Alps mit dem Thema der schwindenden Gletscher. Die Umweltforschungsstation ist Partner dieses einzigartigen Projektes.

-->   Eagle Wings -Protecting the Alps

 

 Der nördliche Schneeferner 2013 (links) und um 1900 (rechts)

Ansprechpartner
Geschäftsstelle UFS
bifa Umweltinstitut
more...Öffnen
Tel. +49 821 7000-105
Fax +49 821 7000-100

close...Schließen
Markus Neumann
Betriebsgesellschaft UFS
more...Öffnen
Tel. +49 8821 924-100
Fax +49 8821 924-203

close...Schließen
Lage

Geographische Lage:

47° 25’ 00’’ N
10° 58’ 46’’ O

Höhe über N.N.:

2650 m (Eingangshalle)

Eagle Wings

- Protecting the Alps

Ein Kunst - und Bildungsprojekt zum Schutz der Alpengletscher