Das Wetter im vergangenen Monat

Monatsrückblicke der Wetterwarte Zugspitze

Monatsrückblick der Wetterwarte Zugspitze für den Mai 2019

Der Mai 2019 verlief auf der Zugspitze noch sehr winterlich. Es war deutlich zu kalt und zu niederschlags- und schneereich. Bei der Sonnenscheindauer wurde ein deutliches Minus verzeichnet.

Die gemessene Monatsmitteltemperatur war mit -5,5 Grad Celsius (°C) um 2,4 Kelvin unter dem Normalwert von -3,1 °C. Der bislang wärmste Mai wurde im Jahre 1920 mit 0,4 °C registriert, der kühlste Mai im Jahre 1902 mit -8,0 °C im Mittel. Die Höchsttemperatur wurde am 25. mit 3,2 °C gemessen, die höchste Maitemperatur überhaupt datiert vom 02.05.1979 mit 14,8 °C. Die Tiefsttemperatur wurde mit -16,0 °C am 5. erreicht. Das bisherige Maiminimum wurde 1979 mit - 18,6 °C gemessen.

Die Niederschlagssumme für den Monat Mai 2019 hat 447,8 Liter pro Quadratmeter (l/m²) betragen. Diese Menge liegt um 275,9 l/m² über dem Normalwert von 171,9 l/m², das entspricht 261 %. Die größte Tagesmenge wurde am 20. mit 78,5 l/m² gemessen. Die maximale Monatssumme für den Monat Mai wurde im Jahre 1933 mit 456 l/m² gemessen. Das bislang höchste Tagesmaximum liegt bei 134,0 l/m² im Mai 1999 (Pfingsthochwasser!). Der niederschlagsärmste Mai wurde 1922 mit 20 l/m² registriert.

Die Schneedecke erreichte im Mai 2019 ihr Maximum am 30. mit 645 cm. Im Mai 1965 (Lawinenabgang Schneefernerhaus) wurden schon einmal enorme 740 cm gemessen.

Die Sonnenscheindauer im Mai 2019 von 126,8 Stunden (Std.) liegt um 38,1 Std. unter dem Normalwert von 164,9 Std., das entspricht 77 %. Hier war der Mai 1979 mit 248 Std. der bislang sonnigste. Der sonnenscheinärmste Mai wurde 1902 mit 59 Std. registriert.

Sturmböen der Stärke 8 (>62 km/h) wurden an 7 Tagen registriert, Stärke 11 (>103 km/h) wurde
nicht erreicht. Am 11. wurde die höchste Windgeschwindigkeit mit 96 km/h registriert.

Robert Schardt, Wetterwarte Zugspitze

Bilanz des Frühlings 2019

Es war etwas zu mild, erheblich zu nass und damit sehr schneereich, die Sonne machte trotz allem noch einige Überstunden.

Temperaturmittel: -6,4 °C
vieljähriges Mittel (1961-1990): -6,9 °C; Abweichung: Plus 0,5 K
Sonnenscheindauer: 523,3 Std.
vieljähriges Mittel: 472,0 Std., Abweichung: Plus 51,3 Std. = 111 %
Niederschlagsmenge: 817,1 l/m²
vieljähriges Mittel: 556,6 l/m², Abweichung: Plus 260,5 l/m² = 147 %

 

 

Frühjahrstemperaturen auf der Wetterwarte Zugspitze in Abweichung vom Mittelwert seit Beginn der Aufzeichnungen 1901 (-6,4 °C).
Jahresstatistik 2018 der Wetterwarte Zugspitze

2018 war auf der Zugspitze nach 2011 und 2015 das drittwärmste Jahr seit Beginn der Wetteraufzeichnungen im Jahr 1900. Dabei war es zu trocken und die Sonne machte Überstunden.

Im Einzelnen sieht die Bilanz so aus:

Temperaturmittel: -3,0 °C – vieljähriges Mittel: -4,8°C – Abweichung: +1,8 K

Maximum: 13,0 °C am 6. August– absolutes Maximum: 17,9°C am 05. Juli 1957

Minimum: -30,5°C am 26. Februar – absolutes Minimum: -35,6°C am 14. Februar 1940

Sonnenscheindauer: 2042,3 Std. – vieljähriges Mittel: 1846 Std.– Abweichung: +196,3 Std. = 111%.

Niederschlagsmenge: 1744,3 l/m² – vieljähriges Mittel: 2003 l/m² – Abweichung: -258,7 l/m² = 87%

Die vieljährigen Mittelwerte beziehen sich auf den Zeitraum 1961 bis 1990!

Jahresmitteltemperaturen auf der Zugspitze im Vergleich zum  Mittelwert seit Beginn der Aufzeichnungen (-4,6 °C).
Jahresmitteltemperaturen auf der Zugspitze im Vergleich zum Mittelwert seit Beginn der Aufzeichnungen (-4,6 °C).
Ansprechpartner
Robert Schardt
DWD Garmisch-Partenkirchen
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Garmisch-Partenkirchen/ Zugspitze

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Tel: Tel. (+49 8821) 752115 o. 945568
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